Regenfallrohr: Kein Leitungswasserschaden in der Wohngebäudeversicherung

Regenfallrohr: Kein LeitungswasserschadenDas Oberlandesgericht Hamm hatte kürzlich eine Entscheidung treffen. Die Versicherungsnehmerin der Wohngebäudeversicherung verklagte den Versicherer auf Leistung. Dabei ging es um die Entscheidung, ob es sich bei einem Wasserschaden durch ein Regenfallrohr um einen Leitungswasserschaden in der Wohngebäudeversicherung handelt oder nicht. Hintergrund war ein übergelaufenes Drainagerohr, das den Keller des Wohngebäudes überflutet hatte.

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Regenfallrohr: Kein Leitungswasserschaden – Wohngebäudeversicherung Schaden wurde abgewiesen

Wie erwartet wurde der Schaden vom Versicherer (zu Recht?) abgewiesen. Die Begründung liegt für Experten auf der Hand: Bei Regenwasser handelt es sich nicht um Leitungswasser. Die Klägerin verlange aber, dass der Schaden vom Wohngebäudeversicherer als Leitungswasserschaden anerkannt und reguliert wird.

Im Zuge der Verhandlung folgte das OLG Hamm dem LG Bielefeld in der Entscheidung. Der Leitungswasserschaden wurde durch den Wohngebäudeversicherer zu Recht abgewiesen. Da es sich um Regenwasser, nicht aber um Leitungswasser handelte, war der Schaden auch nicht versichert. Mehr zum Urteil finden Sie hier.

Regenfallrohre grundsätzlich nicht versichert?

Beim Immobilienversicherung Vergleich sollten Sie darauf achten, dass neben den üblichen Leitungswasserschäden auch Schäden durch Regenfallrohre mitversichert sind. Moderne und gute Tarife bieten dafür günstigen Versicherungsschutz.

Unser Tipp: Lassen Sie Ihre bestehenden Wohngebäudeversicherung Verträge in regelmäßigen Abständen überprüfen. Dabei sollte neben der Prämie vor allem auch der Leistungsumfang und die korrekte Versicherungssumme im Vordergrund stehen.