Altersvorsorge für Selbständige

Altersvorsorge für SelbständigeAuch später, wenn Sie nicht mehr Ihrem gewohnten Beruf nachgehen, müssen die monatlichen Kosten gedeckt sein. Gerade in der heutigen Zeit ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten: klassische oder fondsgebundene Rürup Rente, Riester Rente, private Rentenversicherung und vieles mehr. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Altersvorsorge für Selbständige achten müssen, wenn Sie sich optimal für die Rente absichern möchten.

Gerade die Basis Rente, umgangssprachlich nach Ihrem Erfinder auch gerne Rürup Rente genannt, bietet Selbständigen einen großen Gestaltungspielraum. Mit der Rürup Rente können Sie für Ihr Alter Vorsorgen und gleichzeitig auch noch Steuern sparen.

 

 

Die richtige Altervorsorge für Selbständige – was man grundsätzlich wissen muss

Eine Frage, die sich viele Selbstständige im Laufe ihrer Tätigkeit deshalb stellen: Welches ist die beste Altersvorsorge für Selbständige. Prinzipiell setzt sich die Altersvorsorge für Selbständige aus zwei Hauptaspekten zusammen: Der Absicherung gegen Risiken sowie die Bildung von Vermögen.

Die Altersvorsorge für Selbständige beinhaltet zwei Aspekte: Risiken absichern und Vermögen bilden.

Die Risikoabsicherung befasst sich dabei in erster Linie damit, Risiken, die die eigene Existenz bedrohen können, gegen Entrichtung einer Prämie durch eine Versicherungsgesellschaft abzusichern. Bei der Vermögensbildung kommt es darauf an, so viel Kapital wie möglich für das Alter anzusparen und möglichst zu vermehren, damit Sie die Rentenlücke im Alter damit schließen können. Eine sehr gute Möglichkeit bietet Ihnen hierbei die Rürup Rente. Wichtig ist bei der Planung der Altersvorsorge für Selbständige, beide Punkte getrennt voneinander unter die Lupe zu nehmen.

Altersvorsorge für Selbständige: So sichern Sie die Risiken richtig ab

Ehe man sich mit dem Kapitel Vermögensbildung befasst, sollte der erste Schritt sein, die Risiken, welche die eigene Existenz bedrohen, abzusichern – und das sind einige.

Da wäre zunächst einmal das Risiko Krankheit an erster Stelle zu nennen: Natürlich benötigt jeder Selbstständige eine Krankenversicherung. Ganz egal, ob es sich um eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung handelt – darauf verzichten darf man keinesfalls. Zu empfehlen ist darüber hinaus eine spezielle Krankentagegeldversicherung, da man bei einem Verdienstausfall über längere Zeit eine Ausgleichszahlung der Krankenkasse erhält.

Ein weiteres Risiko stellt eine mögliche Berufsunfähigkeit dar, die beispielsweise nach einem Unfall oder im Zuge einer Krankheit eintreten kann. Sollte man nicht mehr dazu in der Lage sein, seinem gewohnten Beruf nachgehen zu können, kann der finanzielle Ruin drohen. Davor bewahrt eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Auch sollte das Risiko eines Haftpflichtschadens unbedingt einkalkuliert werden. Kommt es vor, dass man einen Personen- oder Sachschaden zu verantworten hat, so kann man zur Leistung des Schadensersatzes verpflichtet werden. In diesem Fall muss man mit seinem gesamten Vermögen für den Schaden haften – was bei einem Personenschaden, der in die Millionen gehen kann, äußerst teuer wird. Aus diesem Grund sollte man nicht auf eine Gewerbehaftpflicht verzichten.

Trägt man darüber hinaus die finanzielle Verantwortung für seine Familie und steuern einen großen Teil zum gesamten Haushaltseinkommen bei, ist es zudem wichtig, eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Hier wird die Familie im Fall des eigenen Todes finanziell abgesichert

Doch wie findet man nun die richtige Absicherung für sich?

Am besten ist es, sich bei einem Versicherungsmakler für Selbstständige beraten zu lassen, der einem genau aufzeigen kann, welche Versicherungen sich für Sie lohnen und welche nicht nötig sind.

Fest steht jedoch, dass alle oben genannten Risiken möglichst abgedeckt sein sollten – denn ansonsten macht selbst eine solide Vermögensbildung schnell keinen Sinn. Hier wäre das Risiko zu groß, dass bereits gespartes Kapital zur Deckung der Kosten genutzt werden muss. Somit gilt bei der Altersvorsorge für Selbständige stets: Zuerst die Risikoabsicherung, dann die Vermögensbildung. Reicht das Kapital nicht aus, um alles auf einmal absichern zu können, helfen oft Kompromisse. Sprechen Sie uns dazu gerne an, welche Möglichkeiten es gibt, auch mit geringem Kapitalaufwand als Selbständiger für das Alter vorsorgen zu können.

Altersvorsorge für Selbständige: Vermögensbildung – wichtige Informationen zum Thema

Der erste Schritt sollte sein, in Erfahrung zu bringen, ob man als Selbstständiger in einer versicherungspflichtigen Branche tätig ist. Genau genommen heißt das: Egal, ob man möchte oder nicht, es gibt einige Berufe, in denen man sich auch als Selbstständiger dazu verpflichtet, in die gesetzliche Rentenkasse bzw. in eine alternative Vorsorgeeinrichtung Beiträge einzuzahlen. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bietet zudem eine freiwillige Mitgliedschaft für selbstständig tätige Personen. Ob man ein solches Angebot allerdings in Anspruch nehmen möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Das Alter an sich ist keine Gefahr, gegen die man sich absichern kann, sondern etwas, das im Laufe des Lebens jeden Menschen trifft. Das Risiko beim Altern ist aber: Stellen Sie sich vor, Sie werden 100 Jahre alt und das Geld geht Ihnen aus. Mit einer Altersvorsorge in Form einer Rürup Rente sichern Selbständige deshalb vor allem das Risiko der Langlebigkeit ab.

Als Rentner lebt man beim Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung von den Prämien, welche die versicherungspflichtigen Arbeitnehmer in die Rentenkasse einzahlen. Handelt es sich hingegen um eine kapitalgedeckte Altersvorsorge, wie dies die Rürup Rente ist, lebt man später vom Kapital, das man sich selbst angespart hat. Damit sich Kapital allerdings vermehren kann, ist es wichtig, dass über einen möglichst langen Zeitraum möglichst viel Kapital zurückgelegt wird. Insbesondere in der Ansparphase ist es daher wichtig, konsequent Geld auf die Seite zu legen und die Rürup Rente zuverlässig zu besparen. Beginnen Sie frühzeitig damit. Wenn es nicht anders geht, dann fangen Sie mit kleinen Raten von 100,– oder 200,– EUR im Monat an und steigern Sie diese dann nach und nach. Auch der Einschluß einer Dynamik bietet sich an.

Risiken der Altersvorsorge

Aktien zeichnen sich beispielsweise durch starke Wertschwankungen aus, denn die Verlust- und Gewinnphasen werden sich des Öfteren immer wieder abwechseln. Trotzdem bringen sie eine gute Rendite, betrachtet man den langfristigen Verlauf und reduzieren damit das Risiko, dass das Kapital am Ende nicht genügen wird, obgleich man stets gespart hat. Dies kommt unter anderem bei Kapitallebensversicherungen vor – denn zieht man hiervon alle Kosten ab, ergibt sich darauf selten eine positive Rendite. Hier könnte bei der Altersvorsorge für Selbständige maximal die Inflation ausgeglichen werden.

Überlegen Sie, die fondsgebundene Rürup Rente einer klassischen Rürup Rente vorzuziehen.

Ein großes Risiko, dass Selbstständige bei der Vermögensbildung eingehen, ist das Risiko der Inflation – diese kann sowohl während der Sparphase als auch später während der Rentenzeit auftreten und jederzeit das Kapital „mindern“. Als Rentner ist vor allem das Langlebigkeitsrisiko von großer Bedeutung: Die eigene Lebenserwartung kann sich kaum vorhersehen lassen – somit kann es durchaus passieren, dass einem bei einem entsprechend hohen Alter irgendwann das Kapital ausgeht.

Entgegenwirken kann man der Gefahr der Langlebigkeit bei der Altersvorsorge für Selbständige nur mit einer entsprechenden Rentenversicherung, wie die Rürup Rente eine darstellt: Wer bis zum Ende seiner Erwerbstätigkeit als Selbstständiger Beiträge in die Rürup Rente entrichtet, kann sicher sein, dass man bis zum Ende seines Lebens eine monatliche Rente erhalten wird. Es gilt also, sich möglichst frühzeitig als Selbstständiger um eine geeignete Police zu kümmern, um optimal für das Alter abgesichert zu sein.