Berufshaftpflicht für Ingenieure

Ingenieure üben einen Beruf mit viel Verantwortung aus. Bei der Berufshaftpflicht für Ingenieure handelt es sich um eine spezielle Form der Betriebshaftpflicht, die Selbstständigen Ingenieuren angeraten wird. Die Berufshaftpflicht für Ingenieure tritt ein, wenn Schadenersatzansprüche erhoben werden. Experten raten, sich frühzeitig um die passende Absicherung zu kümmern.

Erfahren Sie durch einen Experten, wie die Berufshaftpflicht Freiberufler umfangreich schützt.

Welche Aufgaben übernimmt die Berufshaftpflicht für Ingenieure?

Um Schadenersatzansprüche, die möglicherweise recht hoch sein können, bedienen zu können, ist es notwendig eine Berufshaftpflicht für Ingenieure abzuschließen. Vor der Leistung der Schadenssumme prüft die Berufshaftpflicht für Ingenieure allerdings, ob die Ansprüche tatsächlich gerechtfertigt sind oder doch durch ein anderes Verschulden eingetreten sind. Sie wird den gesamten Schadensfall überprüfen, unter Umständen Sachverständige hinzuziehen und schließlich mit Experten bewerten, ob tatsächlich ein Schadenersatzanspruch vorliegt. Ist dies nicht der Fall, wird die Berufshaftpflicht für Ingenieure den Schadenersatzanspruch abwenden und arbeitet für den Versicherten dann als eine Art der Rechtsschutzversicherung. Dies wird in Expertenkreisen häufig auch als sogenannte passive Rechtsschutzfunktion bezeichnet.

Bei Bauingenieuren beispielsweise können bei der Planung von Bauprojekten, bei Bauüberwachungen oder aber bei Beratungsleistungen durchaus Fehler passieren, durch die ein Projekt zum Scheitern verurteilt ist. Maschinenbauingenieure hingegen sind für die vollständige Funktion der Maschine verantwortlich. Sie müssen gleichzeitig dafür Sorge tragen, dass die später an der Maschine tätigen Mitarbeiter nicht zu Schaden kommen und die gewünschten Waren auch in vollem Umfang produziert werden können. Ebenso verantwortungsvoll ist die Arbeit eines Elektroingenieurs, bei dessen Arbeit ebenfalls Fehler passieren können, durch die sogar Menschenleben gefährdet sind.

Warum ist die Berufshaftpflicht für Ingenieure so wichtig?

Unabhängig davon, welcher Ingenieurberuf ausgeübt wird, müssen Ingenieure für entstandene Schäden haften. Diese Haftung schließt nicht nur eigene Fehler ein, sondern auch die Fehler von Mitarbeitern und Angestellten, die im Auftrag des Ingenieurs tätig sind. Sollte ein Dritter Schadenersatzansprüche geltend machen, muss der Ingenieur hierfür in vollem Umfang haften, und zwar nicht nur mit seinem Firmenvermögen, sondern auch mit seinem Privatvermögen. Vor allem dann, wenn größere Projekte zu Schaden gekommen sind, kann sich der Schadenersatzanspruch auf mehrere hunderttausend Euro und mehr belaufen.

Die Risiken, denen Ingenieure ausgesetzt sind, können sehr vielfältig und differenziert sein. Es ist beim Abschluss einer Berufshaftpflicht für Ingenieure daher genau zu prüfen, welche Schadenersatzansprüche auftreten könnten und die Versicherung so auf den eigenen Betrieb auszurichten. Um umfassend versichert zu sein ist es sinnvoll, nicht allein die Kosten der Berufshaftpflichtversicherung für Ingenieure zu überprüfen, sondern die unterschiedlichen Angebote der Versicherungen auch hinsichtlich des Leistungsumfangs sowie der Versicherungssumme und dem Selbstbehalt zu überprüfen. Wichtig ist, dass die Berufshaftpflicht für Ingenieure bei allen möglichen Risiken leistet und auch grobe Fahrlässigkeit nicht ausschließt. Die Versicherungssumme sollte so gewählt werden, dass entstandene Schäden vollumfänglich reguliert werden können, denn sollte die Versicherungssumme nicht ausreichen, die Schäden zu finanzieren, müsste der Ingenieur trotz vorhandener Ingenieurhaftpflichtversicherung die verbleibende Schadenssumme selbst tragen. Eine Versicherungssumme von einigen Millionen Euro ist daher sinnvoll.