Vertrauensschadenversicherung

Das Risiko durch wirtschaftskriminelle Handlungen der eigenen Mitarbeiter einen nicht unerheblichen Vertrauensschaden und finanziellen Schaden zu erleiden wird von vielen Unternehmern unterschätzt. Dabei stehen die finanzielle Stabilität und die Zukunft des Unternehmens auf dem Spiel. Wirtschaftskriminalität geschieht in allen Bereichen eines Unternehmens.

Ob im Lager, in der Buchhaltung oder auch in der Chefetage. Ein Mitarbeiter lässt sich dazu verleiten, schnell mal was in die eigene Tasche zu stecken, angelieferte Ware zu unterschlagen oder sich der Veruntreuung schuldhaft zu machen nach dem Motto: „Es merkt ja keiner und es schadet nicht wirklich jemand, denn die Firma hat genug Geld“. Um es gleich vorwegzunehmen, die Möglichkeit sich gegen solche Schäden abzusichern, bietet in Deutschland die Vertrauensschadenversicherung. Weil es aber nicht ganz leicht ist, die für sich beste Vertrauensschadenversicherung zu finden stehen wir als Versicherungsmakler gerne als objektive Unterstützung mit Rat und Tat beim Gewerbeversicherungen Vergleich zur Seite.

Warum ist eine Vertrauensschadenversicherung so wichtig?

Die Verführung ist allgegenwärtig und nicht nur einfache Arbeiter, Angestellte und Aushilfskräfte verfallen ihr. Gerade Mitarbeiter in höheren Stellungen nutzen ihre Kenntnisse über Geschäftsvorgänge oft aus, um wirtschaftskriminelle Handlungen zu begehen.

Tatsache ist, dass in Deutschland fast jedes zweite Unternehmen in den vergangenen Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden ist. Der geschätzte Schaden, der sich daraus ergab, geht in die Milliarden. Deswegen allein schon rentiert sich eine Vertrauensschadenversicherung für jeden Unternehmer. Denn eine Vertrauensschadenversicherung kann zumindest den finanziellen Schaden, der durch Wirtschaftskriminalität entsteht, abfangen.

Wovor schützt eine Vertrauensschadenversicherung?

Unternehmen können sich mit der sogenannten Vertrauensschadenversicherung gegen alle vorsätzlich verursachten Vermögensschäden durch alle im Unternehmen tätigen Personen schützen. Die Vertrauensschadenversicherung schützt auch gegen wirtschaftskriminelle Handlungen von Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern, die maximal 15 Prozent Anteile am Unternehmen besitzen. Wenn der Unternehmer eine Vertrauensschadenversicherung abgeschlossen hat, werden ihm Schäden, die durch Diebstahl, Veruntreuung, Betrug, Sabotage, Computerkriminalität entstehen, und zwar auch dann, wenn er auf eine Strafanzeige verzichtet, ersetzt.


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